Der mag mich nicht. Schon auf allen Ausflügen und Klassenfahrten war es früher so. Wenn es in den Harz ging, fing es an zu regnen, stürmen, schneien oder hageln - auf jeden Fall wurde das Wetter schlecht.
Irgendwie hat sich mir diese Gegend also als recht ungemütlich, nass und dunkel eingeprägt. Und soviel Wald ;)
Ich bin ja mehr fürs Meer (Wenn ich die See seh...*g). Nichtsdestotrotz wollten wir am Sonntag rausfahren, irgendwohin, nicht so weit, nicht in den Ferienverkehr geraten etc. pp.
Also: Harz. Warum nicht mal alle Vorbehalte und Ressentiments weglegen und sich vom Gegenteil überzeugen lassen :D
Das Ergebnis: Okertalsperre, Wasser (immerhin!) Allerdings recht niedriger Wasserstand. Machte den Anblick des Ufers etwas trostlos. Überhaupt: Trostlos, so sah auch der Schiffsanleger aus, den wir zuerst gar nicht fanden, bzww. den richtigen irgendwie nicht ernst nahmen... (So werden die Touristen empfangen?)
Und: Es regnet, welche Überraschung. Das tat es in Abständen dann auch den ganzen Tag. Wir hatten aber Glück: Immer wenn wir kurz rumliefen, stoppte das Getröpfel. Sobald wir wieder unter Dach und fach waren, schüttete es los :)
Ich dachte noch, naja, muss ich heute den Garten nicht wässern, hat auch was Gutes. (Immer Positiv denken...) aberPustekuchen, der Regen hatte ca. 1 km zuvor aufgehört, man sah es an den Pfützen. Zuhause war alles noch knochentrocken...
Zum Trost gabs dauernd was zu Essen (Auf'm Schiff Riesenwindbeutel in Schwanenform, in Braunlage Griechisches und unterwegs Eis - auf den Brocken kamen wir nicht mehr, da muss man sich anmelden?! Und die Bahn fuhr nicht mehr. Und auf jeden Fall keine mehr zurück. Und Wandern duert von hier aus 4,5 Stunden. WAS? "Mit dem Auto kommen Sie da sowieso nicht hin!" Echt nostalgisches Gefühl...)
Hachja. Der Harz...

